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Interviews

Thor Hushovd



Thor Hushovd :
Ich hatte schon seit einiger Zeit bemerkt, dass ein sehr kurzes Einzelzeitfahren mir entgegen kommen könnte, und ich hatte mir vorgenommen, hier ein gutes Ergebnis zu erzielen. Ich habe somit gezielt auf diesen Termin hingearbeitet, hätte dann aber doch nicht erwartet, heute hier zu gewinnen. Das ist phantastisch.
Auf der Strecke hörte ich meinen sportlichen Leiter, der mir die Ohren vollschrie. Er rief mir zu: „Gib alles, das ist das Gelbe Trikot, du hast eine Sekunde!“. Also bin ich noch mal ganz an meine Reserven gegangen, bis zum letzten Gramm Energie. Ich komme erschöpft an, trage aber das Gelbe Trikot auf den Schultern.
Jetzt, da ich es habe, werden wir mit dem ganzen Team daran arbeiten, es möglichst lange zu behalten. Ich habe auf jeden Fall vor, es zu verteidigen und auch Etappen zu gewinnen.

 

Joost Posthuma



Ich hatte nicht erwartet, dass es heute so gut laufen würde. Ich hatte mich bei den niederländischen Meisterschaften verletzt und bin schon froh, hier an den Start gehen zu können.
Auf der Strecke habe ich mit voller Kraft losgelegt und mich so gut gefühlt, dass ich auch auf dem Level weitermachen konnte. Die letzten drei Kilometer waren aber viel schwieriger wegen des Windes.
Ich bin sehr zufrieden, es ist gut für mich und die Mannschaft, das Weiße Trikot zu haben. Wir werden sehen, was in den kommenden Tagen passieren wird, ich glaube aber nicht, dass ich mich auf die Jagd nach Bonifikationssekunden machen werde. Ich bin kein Sprinter, und mein Team hat schon einen der besten der Welt mit Oscar Freire.

 

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