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Pressemitteilung

13. Juni 2006 - KOMMUNIQUÉ DER TOUR DE FRANCE-LEITUNG

Drei Wochen vor dem Tour de France- Start und unter Berücksichtigung der den Organisatoren der Veranstaltung vorliegenden Informationen über vor kurzem in Spanien aufgedeckte Doping-Fälle haben sie folgendes beschlossen:

Wie die Tour-Leitung, die den Prinzipien im Bereich Kampf gegen Doping treu ist, es bei den beiden Einladungen zur nächsten Tour de France herausgestellt hat, müssen die beiden Mannschaften Agritubel und Comunidad Valenciana nach ethischen Gesichtspunkten sauber sein. Die Infragestellung des sportlichen Vizedirektors der Mannschaft Comunidad Valenciana, sogar wenn letzterer seine Funktion aufgegeben hat, hat die Organisatoren dazu veranlasst, ihre Einladung an diese beiden Mannschaften zurückzuziehen.

Sie wird nicht ersetzt.

Was die Infragestellung von Manolo Saiz in dieser Angelegenheit betrifft, nachteilig für das Bild des Radrennsports, so hat die Tour de France von der Ankündigung seines Rückzugs von der Tour Kenntnis genommen, ein Rückzug, den die Organisation sehr bedauert hat.

Was seine Mannschaft angeht, nach dem in diesem Jahr geltenden System und unabhängig von der Einladung, so wurde die Teilnahme von der Internationalen Fahrradsportunion über die Zuteilung von Lizenzen durch die Kommission ad hoc beschlossen. Die Tour de France-Leitung wartet auf die nächste Entscheidung dieser Kommission über die Teilnahme einer Mannschaft an ihrer Veranstaltung, bei der einer der Hauptaktionäre durch eine Doping-Affäre in Frage gestellt ist.

Wenn schließlich die Radrennfahrer oder Mannschaftsmitglieder von der spanischen Justiz sowohl vor dem Start als auch während des Wettbewerbs beschuldigt werden, muss der von Sportlergruppen ausgearbeitete Codex, der eine Nichtteilnahme oder Ausschluss von betroffenen Personen vorsieht, strikt angewandt werden.

» Herunterladen des Pressekommuniques (1 Seite, .pdf, 185 ko)
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