Die Trikotträger
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Die Etappe im Rückblick
Fédrigo, ganz knapp
ABLAUF DER ETAPPE
Tour de France, 93. Ausgabe
14. Etappe: Montélimar - Gap (180,5 km)
Die Pässe und Anstiege im Programm
Km 14: Côte du Bois-de-Salles, Kat.3 (5,1 km bei 4,2 %)
Km 72,5: Col de Peyruergue, Kat.3 (5,5 km bei 4,8 %)
Km 97: Col de Perty, Kat.2 (8,8 km bei 5,1 %)
Km 171: Col de la Sentinelle, Kat.2 (5,2 km bei 5 %)
Die Zwischensprints: La Bonté (km 50), La Plaine (km 160,5)
160 Fahrer am Start. Keine Absage vor dem Start.
Eigentlich Start um 13.01 Uhr gegeben
Heißes und sonniges Wetter
Commesso auf Angriff
Kopp (GST) und Lobato (SDV), gefolgt von Schröder (MRM), geben den Ton vor, indem sie beim ersten Kilometer aus dem Peloton ausreißen. Ihre Initiative wird beim ersten Anstieg zunichte gemacht. Danach setzt sich eine Gruppe von zehn Fahrern ab, mit Hincapie (DSC), Mazzoleni (TMO), Goubert (AG2R), Boogerd (RAB), Ballan, Commesso und Valjavec (LAM), Arroyo (CEI), Rujano (QSI) und Camano (EUS). Der Angriff von Commesso bei Km 26 reißt die Gruppe in zwei Phasen auseinander. Das Peloton, das wieder zusammen fährt, ist noch von der Beschleunigung von Commesso (km 33) aufgewühlt. Er zieht neun Fahrer mit sich. Aber Sastre, Moreau, Leipheimer, Karpets, Zubeldia und Vila Erandonea verlassen die Gruppe wieder, um deren Bemühungen nicht zu gefährden. Es bleiben somit fünf Fahrer an der Spitze bei Km 37: Martinez (DSC), Aerts (DVL), Kessler (TMO), Fedrigo (BTL) und natürlich Commesso.
Quickstep startet die Verfolgung
Mehrere Verfolgungsversuche später gelingt es den Hartnäckigsten, Canada (SDV) und Verbrugghe (COF), bei km 71 aufzuschließen, während Martinez zwischenzeitig distanziert wurde. Am Gipfel des Col de Peyruergue beträgt ihr Vorsprung 3’40’’ aufs Peloton, stabilisiert sich dann um die 5’30’’. Ab Km 105 stoßen die Fahrer von Quickstep zu den Kollegen von Caisse d’Epargne an der Spitze des Hauptfeldes. Mit Unterstützung von Liquigas wird ab Kilometer 135 eine Verfolgung organisiert.
Canada und Verbrugghe verletzt
Unterstützt durch einen günstigen Wind, mühen sich die Ausreißer weiter, aber Canada, Verbrugghe und Kessler, die bei Km 141 schwer stürzen, scheiden aus der Gruppe aus. Aerts, Commesso und Fédrigo fahren als Trio weiter, der Vorsprung schrumpft aber: bei 20 km vor dem Ziel liegen sie nur noch mit 2’20’’ vorne. Bei 12 km vom Ziel, am Anstieg zum Col de la Sentinelle, wird Aerts bei einem Angriff von Pierrick Fedrigo abgehängt. Die beiden letzten Ausreißer liegen oben am Bergpass des Col de la Sentinelle immer noch vorne, haben aber nur noch 35’’ Vorsprung.
Das richtige Timing für Fedrigo
Auf den letzten Kilometern rückt das Hauptfeld, das beim letzten Anstieg stark geschrumpft ist, immer mehr auf Fédrigo und Commesso auf. Bei 2 km von der Ziellinie liegen sie nur noch 15“ vorne. Am roten Teufelslappen zur Anzeige des letzten Kilometers sind es deren nur noch neun, das Timing erweist sich jedoch letztlich als richtig. Der kurze Zeitraum zur Beobachtung gefährdet die Ausreißer nicht mehr. Auf der Zielgeraden bleibt Fédrigo am Hinterrad von Commesso und zieht auf den letzten Metern an ihm vorbei.
Depeschen
17:18 -
Sieg von FédrigoDie beiden Ausreißer haben sich einen taktischen Sprint geliefert. Erster Sieg von Fédrigo bei der Tour de France…
17:17 -
Der Vorsprung schrumpftNur noch 9“
17:16 -
Roter TeufelslappenEs bleiben 11“ Vorsprung, Commesso leistet keine Führungsarbeit mehr…
17:16 -
Nur noch 13“Popovytch führt die Verfolgergruppe an…
17:15 -
2 km vor dem ZielImmer noch 15“ Vorsprung…
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