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Interviews

Pierrick Fédrigo: „Ohne mich umzudrehen“



„Das ist mal etwas anderes als all die Male, bei denen man wieder eingeholt wird. Es ist mir gelungen, im letzten Kilometer konzentriert zu bleiben, ich bin am Hinterrad von Commesso haften geblieben, ohne in Panik zu geraten, ohne mich umzudrehen. Und es hat geklappt. Zum Zeitpunkt des Sturzes habe ich gespürt, wie das Rad von Verbrugghe mich an der Schulter berührt hat, ich habe ihn stürzen sehen, es ist mir jedoch gelungen, das Gleichgewicht zu wahren. Das Pech der einen ist manchmal das Glück der anderen. Es tut mir Leid für sie. Als das passiert ist, habe ich eigentlich keine Berechnungen angestellt. Man hat keine Zeit, sich Fragen zu stellen, man denkt einfach nur an die Anstrengungen, die einem noch bevorstehen.“

 

Jean-René Bernaudeau: „Der erste Sieg ist immer der schwerste“



„Es freut mich riesig zu sehen, was Pierrick geschafft hat. Er ist ein toller Fahrer, es fehlte ihm aber immer noch etwas, denn der große Ruhm interessiert ihn nicht, er liebt einfach nur das Radfahren. Zum Ende des Rennens war es besonders schwierig, denn er war mit einem erfahrenen Fahrer zusammen, mit dem ein harter Kampf angesagt war. Ich hatte schon Angst und dachte, Commesso würde in den letzten beiden Kilometern nicht mehr die Führung übernehmen. Wenn das der Fall gewesen wäre, hätten wir verloren, und das wäre der schlechteste Tag bei dieser Tour gewesen. Stattdessen wurde er zum Schönsten.
Der erste Sieg ist immer der schwerste. Heute Morgen fing ich schon an, mir Fragen zu stellen, denn wir hatten diese Etappen zwischen den Pyrenäen und den Alpen schon abgehakt.“

 

Oscar Pereiro: „Ich gehe bis an mein Limit“



„Es war ein sehr guter Tag. Ich hatte ein gutes Gefühl, und ich möchte auf jeden Fall auch meinem ganzen Team danken, das tolle Arbeit geleistet hat. Zum Ende der Etappe wusste ich, dass ich einen weiteren Tag in gelb fahren würde, und das habe ich den Kollegen zu verdanken.
Ich war beim letzten Anstieg ein wenig müde, es ist mir aber dennoch gelungen, in der Spitzengruppe zu bleiben. Das heisst, dass ich dennoch in guter Form bin.
Ich habe natürlich vor, dieses Gelbe Trikot zu verteidigen. Ich weiss nicht, was in den Alpen passieren wird, aber ich fahre bis an mein Limit.“

 

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