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Interviews

Oscar Pereiro - "Es ist möglich, das Gelbe Trikot zurĂŒckzuerobern..."



“Das ist ein verrĂŒcktes Rennen. Gestern war Floyd Landis der stĂ€rkste Fahrer von allen, heute hatte er dann einen rabenschwarzen Tag, und etwas Vergleichbares könnte jedermann morgen passieren. Ich möchte die nĂ€chste Etappe gerne in Gelb beenden und danach meine Position in der Gesamtwertung konsolidieren. Ich denke, das ist eine bessere Herangehensweise an die Tour.
“Ich hatte am Anfang kein so gutes GefĂŒhl, aber nach dem Galibier ging es meinen Beinen ein wenig besser. Ich sprach mit einem Teamkollegen und sagte, ‘Okay, jetzt wollen wir in der Abfahrt hart arbeiten, denn ich glaube, dss es heute möglich ist, das Gelbe Trikot zurĂŒckzuerobern’.
“I denke, dass ein dritter Tag im Gelben Trikot ist das Ergebnis der Arbeit meiner TeamgefĂ€hrten.
“Es ist besser, die Dinge Tag fĂŒr Tag zu betrachten. Heute ist es gut gelaufen, aber morgen ist ein anderer Tag. Es gibt noch andere Fahrer, die noch etwas mehr Kraft in ihren Beinen haben, und ich freue mich, den heutigen Tag in vollen ZĂŒgen genießen zu können.
“Ich bin hierhin gekommen, um fĂŒr Alejandro zu arbeiten, und jetzt trage ich das Gelbe Trikot. Das ist unglaublich!”

 

Theo De Rooij, Rabobank (Mananager) - "Die Tour de France verlĂ€uft bislang extrem gut fĂŒr uns..."



“Die Situation hat sich in der letzten Woche verĂ€ndert, aber im ersten Abschnitt war es nicht sonderlich schwer, einen TeamkapitĂ€n zu bestimmen. Mentschow hat einen sehr starken Eindruck gemacht und dann, nach der gestrigen Etappe, fiel die Entscheidung so unglaublich schwer, dass wir attackieren mussten, weil Rasmussen auf den letzten fĂŒnf Kilometern der Etappe nach Alpe d’Huez so aufgetrumpft hat.
“Heute hatte er freie Hand, seine Etappe zu fahren. Die einzige Anweisung fĂŒr Denis lautete, bei Landis zu bleiben und
 naja, er ist nicht den ganzen Tag bei ihm geblieben, glĂŒcklicherweise.
“Denis klagte gestern ĂŒber Rachenprobleme. Er fĂŒhlte sich gut bis zu einem bestimmten Moment und wollte unbedingt attackieren und das Rennen aufbrechen, doch hat er nachher dafĂŒr bezahlt. Ah, so ist nun einmal Radrennen

“Andererseits haben wir einen ganz tollen Sieg mit Rasmussen. Er holt nicht nur den Etappensieg, sondern auch das gepunktete Trikot der Bergwertung, sodass die Tour de France bislang extrem gut fĂŒr uns verlĂ€uft.”

 

Mickael Rasmussen – “FĂŒr heute hatte ich freie Hand bekommen
”



“Ich genieße heute einige Erfolge, doch kam es erst spĂ€ter im Rennen dazu, als mir lieb war. Ich habe dieses Jahr eine sehr lange Wartezeit in Kauf genommen, da ich im Schatten von Mentschow gefahren bin. Doch nach den Geschehnissen von gestern haben wir die Taktik ein wenig umgestellt, und fĂŒr heute hatte ich freie Hand bekommen
 und genau das habe ich getan.
“Ich habe die Punkte auf der Straße heute nicht gezĂ€hlt und ich weiß auch nicht, was auf der Straße hinter mir geschehen ist. Ich gehe aber davon aus, dass ich in der Berwgertung einen ziemlich komfortablen Vorsprung habe, sodass die Möglichkeit besteht, das gepunktete Trikot bis zum Schluss zu tragen.
“Ich habe mir unsere Zeiten vom letzten Anstieg der gestrigen Etappe nach Alpe d’Huez angesehen, und es ging mir echt schlecht. Trotzdem habe ich die fĂŒnftbeste Zeit erreicht. Bedenkt man aber, dass ich auf den ersten fĂŒnf Kilometern Rechtecke gefahren bin und auf den letzten vier Kilometern auf Mentschow warten musste, war es letztlich eine ziemlich gute Leistung. Ich war zuversichtlich, dass in diesem Jahr fĂŒr mich ein Etappensieg drin war.”

 

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